Perfekt organisiert & nichts vergessen mit der Umzugscheckliste

Ein Wohnungswechsel verbinden viele mit Stress und wünschen sich deswegen ein bisschen Ordnung im ganzen Umzugschaos. Damit du alles im Griff hast, gibt es aber bereits vor dem eigentlichen Umzugstermin einiges zu beachten: Kartons bestellen, Helfer organisieren und einen Termin für den Sperrmüll vereinbaren.

Damit die Vorfreude auf die neue Wohnung nicht im Umzugsstress auf der Strecke bleibt, haben wir für dich eine ultimative Umzugscheckliste zusammengestellt. Die Umzug-Checkliste kannst du kostenlos als PDF und DOC (Word) herunterladen.



Umzug Checkliste – Die komplette Anleitung für deinen Umzug

  1. Mietvertrag kündigen
  2. Umzugsurlaub beantragen
  3. Kindergarten und Schule ab- und anmelden
  4. Entrümpeln, Umzugskartons bestellen und packen
  5. Möbel ausmessen und Umzugskartons beschriften
  6. Transporter mieten oder Umzugsunternehmen beauftragen
  7. Umzugshelfer anfragen
  8. Internet und Strom ab- bzw. ummelden
  9. Zählerstände von Wasser-, Gas- und Stromzähler notieren
  10. Alte und neue Wohnung renovieren
  11. Nachsendeauftrag bei der Post einrichten
  12. Aufsicht für Kleinkinder und Haustiere am Umzugstag organisieren
  13. Halteverbotszone für alte und neue Wohnung anmelden
  14. Beim Meldeamt, Banken und Versicherungen ummelden
  15. Auspacken und neue Wohnung einrichten
  16. Freunde und Bekannte über Adresswechsel informieren

Umzug-Checkliste

Die komplette Umzugscheckliste zum Herunterladen in PDF und DOC

Wofür eine Umzug-Checkliste nutzen?

Mehr als 8 Millionen Menschen wechseln jedes Jahr ihre Wohnung. Das ist fast 10 Prozent der Bevölkerung. Sei es wegen eines Jobwechsels, ändernde familiäre Umstände, das Studium oder einfach nur der Wunsch nach einem Tapetenwechsel. Die Gründe sind vielfältig.

Dennoch haben alle Umzugswillige eines gemeinsam: ein Umzug muss gut organisiert werden, damit auch alles reibungslos funktioniert.

Damit du auch an alles denkst, haben wir dir die wichtigsten To-Dos und Fristen zusammengefasst. Mit der Schritt für Schritt-Anleitung für deinen Umzug hast du alle Aufgaben im Blick.



Individuell die Umzugscheckliste anpassen

Eine perfekte Liste für deine Lebenssituation wird es wahrscheinlich nicht geben. Jeder Haushalt und damit jeder Umzug ist ganz individuell und damit unterschiedlich. Deswegen stellen wir dir die Umzugscheckliste als PDF aber auch im Word-Format zur Verfügung. Dann kannst du die Liste nach deinen Anforderungen anpassen.

Bei einem Studentenumzug gibt es andere Dinge zu beachten, als bei einem Familienumzug. Aber auch die Finanzierung spielt eine Rolle. Während du als Erwerbstätiger oder Selbständiger frei in der Planung bist, musst du bei einem Umzug mit Hartz 4 auch das Jobcenter im Blick haben.

Aber eines sollte in keiner guten Umzugsplanung fehlen. Ein Hinweis auf die anstehenden Pflichten, Fristen und erledigte Aufgaben.

Pflichten bei einem Umzug sind unter anderem die Wohnungsübergabe und die Ummeldung bei der Meldebehörde. Fristen gibt es bei der Wohnungskündigung und bei der Anmeldung von Strom, Gas und Internet zu beachten. Wichtig ist aber auch das Abhaken von bereits erledigten Aufgaben, dadurch behältst du immer den Überblick über die kommenden To-Dos.

16 Schritte für einen perfekten Umzug. Die komplette Umzugscheckliste

Deinen Umzug gut planen mit der ultimativen Checkliste
Umzugscheckliste: Die Schritt für Schritt-Anleitung für deinen Umzug.

Bei einem Umzug in eine andere Wohnung gibt es vieles zu beachten. An all diese Dinge zu denken, ist mit viel Aufwand verbunden und kostet entsprechend Zeit und manchmal dann auch Geld. Deswegen sollte ein Wohnungswechsel gut geplant werden. Damit du immer den Überblick über die erledigten und anstehenden Aufgaben beim Umzug hast, haben wir für dich eine Schritt-für-Schritt-Umzugsanleitung zusammengestellt.

16 wichtige Schritte für einen guten organisierten Umzug: die ultimative Umzug-Checkliste.

  1. Mietvertrag kündigen

    Bei einen unbefristeten Mietvertrag muss die Wohnungskündigung spätestens am dritten Werktag eines Monats beim Vermieter eingehen. Die Kündigung ist nur in schriftlicher Form gültig. Der Mieter muss die Gründe für die ordentliche und fristgerechte Kündigung nicht begründen.

  2. Umzugsurlaub beantragen

    Einen generellen gesetzlichen Anspruch auf Sonderurlaub bei Umzug besteht pauschal laut Bundesurlaubsgesetz (BurlG) und Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) nicht.
    Aber in vielen Fällen (wenn z.B. im Arbeitsvertrag vereinbart oder als Teil des Tarifvertrags) besteht ein Anspruch des Arbeitnehmers auf Sonderurlaub. Dies gilt auch teilweise für betriebsbedingte Umzüge. Die Anzahl der Urlaubstage ist dabei unterschiedlich geregelt.

  3. Kindergarten und Schule ab- und anmelden

    Für Grundschulkinder ist die Bildungsstätte in der Regel vorgeschrieben. Die Grundschule ist abhängig vom jeweiligen Schulbezirk. Steht der Umzug an, kann dir das Schulamt Auskunft über die neue Grundschule geben.
    Bei älteren Kindern ist es dagegen anders. Die weiterführende Schule ist frei wählbar. Für die Anmeldung an der neuen Schule benötigst du:
    – deinen eigenen Personalausweis
    – Geburtsurkunde des Kindes
    – sonstige Personalpapiere des Kindes und
    Zeugnisse der letzten zwei Schuljahre
    – Empfehlungsschreiben der Grundschule
    – Meldenachweis für den neuen Wohnort

  4. Entrümpeln, Umzugskartons bestellen und packen

    Du solltest dir eine Übersicht verschaffen, welche Dinge du tatsächlich in der neuen Wohnung benötigst. Von überflüßigen Dingen solltest du dich trennen. Unnötige Dinge auf den Sperrmüll werfen oder besser für den Geldbeutel: online zum Verkauf anbieten.
    Anschließend solltest du dir Umzugskartons* bestellen. Danach geht es ans packen. Wenn du selbst deine Kartons packst, dann solltest du kleine Dinge auffällig und farbig einpacken. Kleinteile von Möbeln sollten in eine Tüte verpackt werden und an die dazugehörigen Möbel befestigt werden.
    Wichtig auch bei Möbeln: Schubladen sollten geleert und abgeschlossen werden.
    Jeder Umzugskarton muss getragen werden. Deswegen sollte kein Umzugskarton mehr als 20 kg wiegen. Deine Umzugshelfer werden es dir danken. Besonders Bücher wiegen schnell mal mehr als 20 kg und sollten deswegen auf mehrere Kartons verteilt werden.
    Schweres Umzugsgut gehört nach unten, Leer- und Zwischenräume sollten mit Kissen und Handtüchern gepolstert werden.
    Zerbrechliches am besten einzeln verpacken und polstern.

  5. Möbel ausmessen und Umzugskartons beschriften

    Vor dem Umzug solltest du die wichtigsten Räume deiner neuen Wohnung genau ausmessen und mit der Planung der Möbel starten. Wenn du den Grundriss deiner Wohnung aufgezeichnet hast, fällt es leichter, Möbel realistisch in der neuen Wohnung zu verteilen. Ist die Planung fertig, befestige an jedem Möbelstück ein Stück Papier mit dem Zielraum in der neuen Wohnung. So können deine Umzugshelfer gleich alle Umzugskartons an die richtige Stelle stellen. Damit verhinderst du, dass du später 15 schwere Umzugskartons selber in der Wohnung verteilen musst, bevor du überhaupt mit dem Aufbau der Möbel beginnen kannst.

  6. Transporter mieten oder Umzugsunternehmen beauftragen

    Umzüge sind eine stressige Angelegenheit. Vor allem dann, wenn du bereits mit einem gewachsenen Haushalt umziehst. Immer wieder steht man vor der Entscheidung, den Umzug wieder einmal selbst in die Hand zu nehmen oder ein Umzugsunternehmen zu buchen. In jedem Fall solltest du aber frühzeitig einen Transporter mieten oder ein Umzugsunternehmen beauftragen. Wenn du dich für einen eigenen Umzug mit Transporter entscheidest, solltest dieser mindestens die Größe von einem 3,5t Sprinter haben. Entscheidest du dich für ein Umzugsunternehmen, solltest du frühzeitig Angebote online vergleichen*. Anschließend solltest du eine vorab Begehung mit dem Umzugsunternehmen vereinbaren. Denn nur so wird auch ein reibungsloser Ablauf am Umzugstag garantiert.
    Transporter kann man günstig für den Umzug buchen

  7. Umzugshelfer anfragen

    Hast du dich für einen Umzug ohne Unternehmen entschieden solltest du dich im Freundeskreis nach Umzugshelfern umschauen. Eine Hand wäscht nun mal die andere. Du kannst nur auch von den Freunden Hilfe erwarten, denen du auch bei einem Umzug helfen würdest. Von entfernten Freunden erwarte dagegen keine große Unterstützung. Familie und engste Freunde sind dagegen oft der Retter in der Not.
    Wertschätze die Hilfe deiner Freunde und sorge für die kulinarische Verpflegung all deiner Helfer am Umzugstag. Kleiner Tipp bei heißem Wetter: Achte darauf, dass genügend Wasser bereitgestellt wird. Ein Feierabendbier für die fleißigen Helfer sollte ebenfalls in deinem Budget beinhaltet sein.
    Pizza kann schnell bestellt oder Chili con Carne in großer Menge vorgekocht werden. Essen und Trinken bereitzustellen, ist das ungeschriebenes Umzugsgesetz bei einem Umzug mit Freunden und Familie.

  8. Internet und Strom ab- bzw. ummelden

    Der Umzug steht demnächst an und du fragst dich: Wann soll ich denn nun Strom und Internet ummelden? Eine gesetzliche Frist für die Kündigung gibt es nicht. Es ist aber zu empfehlen, dass du schon einige Wochen vor deinem Umzug aktiv wirst. Auch wenn du mit deinem Internet und Stromanbieter zufrieden bist, solltest du von dem Sonderkündigungsrecht bei einem Wohnungswechsel Gebrauch machen. Oft lohnt sich ein Preisvergleich von Internetprovidern und neuer Stromtarif für deinen Geldbeutel, das macht schnell mal mehrere Hundert Euro im Jahr aus.

  9. Zählerstände von Wasser-, Gas- und Stromzähler notieren

    Das Ablesen der Zählerstande erfolgt immer am letzten Tag des Mietverhältnisses. Bei einem vorzeitigen Auszug die Zählerstände deutlich vor der eigentlichen Kündigungsfrist abgelesen werden, ist nicht zulässig. Viele Vermieter akzeptieren aber auch den Ablesewert aus dem Wohnungsübergabeprotokoll. Deswegen solltest du die Zählerstande unbedingt in dem Protokoll erfassen. Verbräuche nach der Übergabe der Wohnung bezahlst du in der Regel nicht mehr. Zur besseren Dokumentation empfehlen sich Bilder von den Zählerständen anzufertigen.

  10. Alte und neue Wohnung renovieren

    Hast du deine alte Wohnung renoviert übernommen, dann bist du oft verpflichtet diese auch wieder zu renovieren. Das muss aber im Mietvertrag festgehalten werden. Bei unrenoviert übergebenen Wohnung darfst du ausziehen, ohne deine alte Wohnung zu renovieren.
    Bei deiner neuen Wohnung gilt die gleiche Regel: Hast du eine renovierte Wohnung übernommen, so ist in den meisten Mietverträgen vorgesehen, dass du diese auch wieder renoviert übergibst.
    In den meisten Fällen wirst du deine neue Wohnung renovieren wollen. Etwas Farbe an die Wände und vielleicht ein paar Tapeten mit Motiven. Erst dadurch wird für viele Menschen die neue Wohnung zu ihrem Zuhause. Die Renovierungsarbeiten solltest du vor dem Umzugstag einplanen. Am besten mindestens 4 Tage davor, damit die Farbe und Leim auch vollständige getrocknet ist.
    Umzugscheckliste und Renovierungen planen

  11. Nachsendeauftrag bei der Post einrichten

    Du solltest einen Nachsendeauftrag bei der Post einrichten. Ansonsten werden deine Briefe, obwohl du bereits an einer neuen Adresse wohnst, an deinen Nachmieter versendet. Ein Nachsendeauftrag kannst du bequem online bei der Post beauftragen. Es fallen für Gebühren von ungefähr 30 bis 40 Euro an.

  12. Aufsicht für Kleinkinder und Haustiere am Umzugstag organisieren

    Am Umzugstag wirst du wenig Zeit für deine Kinder oder Haustiere haben. Unser Tipp deswegen suche dir frühestmöglich einen Betreuer für die Kinder und Haustiere am Umzugstag.

  13. Halteverbotszone für alte und neue Wohnung anmelden

    Wichtig ist es, die Halteverbotsschilder rechtzeitig aufzustellen, damit die Schilder auch von den Anwohnern zur Kenntnis genommen werden können. Hierfür gelten unterschiedliche Fristen in Abhängigkeit von den Regularien der jeweiligen Stadt. Generell sollten die Schilder aber etwa zwei bis vier Tage vor dem Umzugstermin aufgestellt werden. Der einfache Grund: Haltern von Fahrzeugen wird so die Möglichkeit gegeben, aus dem Halteverbot ihren Wagen zu entfernen. Der Zeitpunkt der Aufstellung wird im sogenannten Aufstellungsprotokoll festgehalten. Für einen Sprinter solltest du ungefähr 7 Meter als Be- und Entladungszone vorsehen.

  14. Beim Meldeamt, Banken und Versicherungen ummelden

    Das Meldeamt sollte dein erster Behördengang direkt nach dem Umzug sein. Ansonsten können Strafen drohen. Die Frist für die Ummeldung beträgt 2 Wochen. Du solltest auch deine Hausbank über deine neue Anschrift informieren, sodass vertrauliche Briefe direkt an deine neue Adresse versendet werden.
    Du hast eine Hausratsversicherung? Dann solltest du deine Versicherung umschreiben und gegebenenfalls auf die neue Wohnraumsituation anpassen. Bei weniger Wohnraum dürfte auch die Versicherungspolice günstiger werden.

  15. Auspacken und neue Wohnung einrichten

    Glückwunsch – der Umzug ist endlich geschafft! Jetzt steht das Auspacken an. Vorher solltest du die neue Wohnung zumindest grob reinigen. Das heißt Bad und Küche putzen, Schränke und Regale abwischen. Dann kann das Umzugsgut auch sauber verstaut werden. Aber bedenke, dass auch Auspacken Zeit braucht. Deswegen schraube deine Erwartungen herunter. Es muss nicht alles sofort perfekt sein. Hauptsache du fühlst dich Wohl und gibst dir Zeit dich erst einmal einzuleben.

  16. Freunde und Bekannte über Adresswechsel informieren

    Ist das gröbste eingeräumt und der Umzugsstress verdaut, solltest du deine Freunde und Bekannten über den Adresswechsel informieren. Damit ein Überraschungsbesuch oder die Urlaubskarte auch an der richtigen Adressen bei dir ankommen kann.

Umzugschecklisten selber machen

Unsere Umzugscheckliste passt nicht so richtig auf deine Umzugssituation? Kein Problem. Wir haben dir das offene Word-Format zum Download bereitgestellt. In der Word-Datei kannst du natürlich deine eigene Checkliste für den Umzug erstellen.

Umzugscheckliste selber erstellen: so einfach geht es.

  • Mit der Umzugscheckliste im Word-Format von WBS-Wohnung hast du eine gute Grundlage für deine eigene Checkliste. Du kannst die doc-Datei auf deinem Computer mit Word öffnen und anpassen.
  • Welche Punkte oder Schritte sind besonders wichtig? Wichtige Details solltest du fett markieren. Dann hast du diese besser im Blick.
  • Strukturiere deine Liste nach einem System. Was kommt zuerst? Was ist dir am wichtigsten? Eine Reihenfolge der zu erledigten Aufgaben hilft dir dabei die offenen Punkte schnell zu erkennen.
  • Sammle alle deine Checklisten und Papiere an einem Ort. Dann hast du jederzeit den Überblick über alle Unterlagen, deine offenen ToDos und deine erledigten Aufgaben.

Unser Tipp: Haken bei bereits erledigten Aufgaben auf der Checkliste setzen. Das ist nicht nur ein gutes Gefühl, sondern hilft auch die kommenden Aufgaben besser zu erkennen und abzuarbeiten.

Zeitplan & Checkliste für deinen Umzug

4 Monate vor dem eigentlichen Umzug bist du wahrscheinlich noch nicht im Umzugsstress, aber der Termin rückt langsam näher? Jetzt ist eine gute Zeit sich über die kommenden Aufgaben Gedanken zu machen. Mit unserem Zeitplan und Checkliste hast du die kommenden Umzugsaufgaben bestens und im Zeitverlauf immer im Blick.

16 Wochen vor dem Umzug

  • Nachmieter suchen
  • Mietvertrag neue Wohnung unterschreiben
  • alten Mietvertrag kündigen
  • Angebote von Umzugsunternehmen kostenlos anfragen – und dann entscheiden, ob man selber den Umzug organisiert oder „machen lässt“.
  • Kinder in Kindergarten / Schule abmelden bzw. neu anmelden
  • Festnetz und Internet kündigen oder ummelden
  • Strom und Gas kündigen oder ummelden
  • Laufende Abos kündigen oder ummelden (Tageszeitung)
  • Sonderurlaub beim Arbeitgeber beantragen
  • Angebote von Handwerker, (Elektriker, Installateur, Bodenleger) anfragen
  • Renovierung planen (neue & alte Wohnung)
  • Neue Möbel bestellen und Lieferfristen beachten
  • Mietkaution sparen: Kautionsversicherung abschließen!
  • Kautionsschutzbrief beantragen und Mietkaution sparen

15 Wochen vor dem Umzug

  • Hausratversicherung kündigen oder ummelden
  • Entrümpelung beginnen
  • Unnötiges online verkaufen oder entsorgen

14 Wochen vor dem Umzug

  • Sonderurlaub in der Firma beantragen

13 Wochen vor dem Umzug

  • Stromanbieter, Gasanbieter und Telefon kündigen oder ummelden

10 Wochen vor dem Umzug

  • Eigene Checkliste auf Vollständigkeit überprüfen

9 Wochen vor dem Umzug

  • Umzugshelfer organisieren (Fahrerlaubnis für Transporter bedenken)
  • Umzugskartons und Verpackungsmaterial organisieren
  • Neue Möbel bestellen
  • Vereine kündigen
  • Fitnessmitgliedschaft beenden
  • Für große Einzelteile: Beiladung oder Kleintransport buchen.

6 Wochen vor dem Umzug

  • Einzugsermächtigungen bearbeiten (neue Miete, alte Miete, Adressen, Bankverbindungen)
  • Termine für den Umzug bestätigen (Freunde, Helfer, Umzugsunternehmen)
  • Termine für die Renovierung bestätigen (Maler, Installateur, Freunde)

5 Wochen vor dem Umzug

  • Sperrmülltermin machen
  • Keller, Garage und Abstellräume konsequent ausräumen
  • Dinge die nicht in die neue Wohnung passen: Lagerraum mieten

4 Wochen vor dem Umzug

  • Nachsendeantrag bei der Post stellen
  • Heizkostenabrechnung mit dem Vermieter klären
  • Packmaterial und Umzugskartons bestellen
  • Wohnungsschlüssel für die neue Wohnung besorgen und duplizieren
  • Kautionsschutzbrief beantragen und Mietkaution sparen

3 Wochen vor dem Umzug

  • Parkplatz für den Umzugswagen bestellen
  • Wohnungsübergabe mit Nachmieter schriftlich klären
  • Abstandszahlung für Küche oder andere Möbel mit Nachmieter schriftlich vereinbaren
  • Wohnungsübergabetermin mit dem Vermieter vereinbaren
  • Zählerstand-Ablesung(en) vereinbaren
  • Wohnung für die Übergabe vorbereiten und Schönheitsreparaturen durchführen

2 Wochen vor dem Umzug

  • Ab- und Anmeldeformulare bei den Meldeämtern besorgen
  • Spätestens jetzt: Halteverbot für den Umzugswagen bestellen.
  • Spätester Termin: Nachsendeantrag bei der Post stellen
  • Sicherheitskopien von wichtigen Dokumenten anfertigen
  • Nachbarn und Hausmeister genauen Umzugstag mitteilen
  • Wichtige Adressen und Telefonnummern abspeichern

1 Woche vor dem Umzug

  • Vorräte aus dem Kühlschrank und Kühlfach aufessen
  • Sicherheitskopien von wichtigen Dokumenten anfertigen
  • Hausapotheke überprüfen
  • Werkzeugkiste zusammenstellen und um Notwendiges ergänzen
  • Wohnungsübergabeprotokoll mit Vermieter anfertigen.
  • Zählerstände vom Gas-, Stromzähler und Wasseruhr notieren.

Umzugswoche

  • Verpflegung für die Umzugshelfer vorbereiten

Am Umzugstag

  • Umzug koordinieren
  • Beim Umzug selber anpacken
  • Umzugshelfer versorgen
  • Kontrollgang durch die Wohnung
  • Briefkasten leeren
  • Namensschild abmontieren

1 Woche nach dem Umzug

  • Spuren vom Umzug beseitigen: Treppenhaus reinigen
  • Dokumente ummelden: Ausweis, Fahrzeugpapiere usw.
  • Anmelden am neuen Wohnort
  • Umzugshelfer zum Essen einladen
  • Müll umweltgerecht entsorgen
  • Aufräumen: was kommt wohin und soll es da auch bleiben?
  • Alles anschrauben und zusammenbauen
  • Einweihungsparty, vor den letzten Schönheitsreparaturen
  • Rechnungen vom Umzug aufheben und steuerlich absetzen
  • Nachbarschaft erkunden

2 Wochen nach dem Umzug

  • Geliehenes Verpackungsmaterial und Werkzeuge zurückgeben
  • Ausruhen
  • Einleben

So lange brauchst du für den Umzug

Wieviel kostet ein Umzugsunternehmen?
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Für eine 1-Zimmer-Wohnung brauchst du in der Regel ein bis zwei Tage. Für eine 2-Zimmer-Wohnung solltest du schon drei bis maximal vier Tage einplanen. Komplizierter wird es dann schon bei einer 3-Zimmer-Wohnung oder 4-Zimmer-Wohnung, dann sind fünf Tage meist realistisch. Für ein Haus solltest du mindestens eine Woche einplanen.

Schneller sind dann Profi-Umzugsunternehmen. Die meisten Umzüge können von Profis innerhalb eines Tages durchgeführt werden. Entsprechend plant das Umzugsunternehmen auch das Equipment, wie den LKW, die Umzugshelfer und den Schreiner für den Aufbau und die Anpassung von Küchen oder Möbelstücken.

  • 3 Stunden für 1-Zimmer-Wohnung
  • 4-5 Stunden für 2 bis 3-Zimmer-Wohnung
  • 6 Stunden für eine 4-Zimmer-Wohnung
  • 8 Stunden für ein Haus mit drei Schlafzimmern

Häufig gestellte Fragen zum Thema Umzug mit Hartz:

Wie viel Zeit für einen Umzug?

Unterschiedlich nach der Größe deiner Wohnung. Eine 1-Zimmer-Wohnung kann in 2 Tagen eingepackt sein. Bei 2-Zimmer-Wohnungen solltest du bereits 1-2 Tage mehr einplanen. 6 Tage solltest du für einen Familienumzug einplanen.
Jetzt Checkliste für deinen Umzug herunterladen.

Wie viel Zeit braucht ein Umzugsunternehmen?

3 Stunden – für eine 1-Zimmer-Wohnung
4-5 Stunden – für eine 2 bis 3-Zimmer-Wohnung
6 Stunden – für eine 4-Zimmer-Wohnung
8 Stunden – für ein Haus mit drei Schlafzimmern
Mehr zum Umzugs erfahren und Speditionen kostenlos anfragen.

Was muss ich melden, wenn ich umziehe?

Du musst dem Einwohnermeldeamt die Vermieterbescheinigung und dem Finanzamt in jedem Fall deine neue Adresse melden. Gegebenenfalls musst du die Kindergeldstelle, das BAföG-Amt, Agentur für Arbeit oder Jobcenter über deinen Umzug informieren.
Nichts beim Umzug vergessen, mit der kostenlosen Umzugscheckliste.

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